Glossar

AIDS

Acquired Immune Deficiency Syndrome (engl. für erworbenes Immundefektsyndom, zumeist als AIDS oder Aids abgekürzt) bezeichnet eine spezifische Kombination von Symptomen, die beim Menschen infolge der durch Infektion mit dem HI-Virus verursachten Zerstörung des Immunsystems auftreten. Diese Symptome bestehen aus Sekundärinfektionen und Tumoren. Bereits während der mehrjährigen, symptomfreien Inkubationsphase kommen antivirale Medikamente zum Einsatz, die die Lebenserwartung von Infizierten steigern können. Eine Heilung ist jedoch nicht möglich, da die HI-Viren nicht vollständig aus dem Körper entfernt werden können.

AIDS wurde am 1. Dezember 1981 als eigenständige Krankheit erkannt und tritt in Gestalt einer Pandemie auf. Der Anteil der HIV-Infizierten liegt weltweit durchschnittlich bei etwa 1% der 15–49-jährigen, erreicht in einzelnen afrikanischen Staaten jedoch Werte um 20%.

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ambulant

Ambulant stammt aus dem Lateinischen und bedeutet in etwa "umher gehend", "spazieren gehend". Im Bereich der Medizin spricht man allgemein meistens von ambulanter Diagnostik oder Therapie, wenn der Patient nicht über Nacht in der medizinischen Einrichtung bleibt sondern am selben Tag wieder nach Hause gehen kann. Unter Ambulanter Pflege versteht man die häusliche Versorgung von pflegebedürftigen Personen.

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HIV

Human Immunodeficiency Virus (engl. für Humanes Immundefizienz-Virus, Menschliches Immunschwäche-Virus) ist die Bezeichnung für ein Virus, das die Krankheit AIDS verursacht. Es gehört zur Klasse der Retroviren. Eine vollständige Entfernung des HI-Virus aus dem menschlichen Körper ist nicht möglich, da Retroviren in der Lage sind, ihren genetischen Code in das Erbgut des Wirts einzubauen. Eine Ansteckung führt nach einer unterschiedlich langen, meist mehrjährigen Inkubationsphase zu AIDS, einer unheilbaren Immunschwächekrankheit. Bei weniger als 5% der HIV-Patienten – den sogenannten Long Term Non-Progressors – bricht die Krankheit erst nach Jahrzehnten oder möglicherweise nie aus.
In Deutschland leben rund 45.000 Menschen mit HIV, darunter etwa 34.000 Männer, rund 10.500 Frauen und zirka 400 Kinder. Jedes Jahr kommt es gegenwärtig zu durchschnittlich 2.400 Neuinfektionen. In Österreich infizierten sich im Jahr 2005 insgesamt 453 Menschen mit HIV.

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